Wie sieht die Pflege in der Zukunft aus? Die demografische Entwicklung stellt uns vor riesige Herausforderungen.

Mit der hohen Komplexität der Pflege in der Zukunft durch immer bessere medizinische Entwicklungen und der immer höheren Lebenserwartungen müssen neue Pflegemodelle erörtert werden.

Sobald es um Lebensqualität geht, spielt auch das Thema Sicherheit eine wichtige Rolle. Das gilt besonders für Senioren, die nach einem arbeitsreichen Leben auf ihren wohlverdienten Ruhestand im eigenen Zuhause freuen.

In der Schweiz verletzen sich jedes Jahr rund 86 000 Personen ab 65 Jahren bei einem Sturz. Um auch mit nachlassendem Gleichgewicht und schwindender Kraft die Autonomie erhalten zu können, ist eine Gehhilfe nützlich. Mit einer Broschüre und einem Video unterstützt die BFU, Beratungsstelle für Unfallverhütung Seniorinnen und Senioren bei der Wahl und der richtigen Einstellung des Rollators oder Gehstocks. 

Sie sind seit zwei bis fünf Jahren in der Pflege von Angehörigen eingespannt. Ihr Engagement ist fast täglich, wenn nicht konstant gefragt. Entweder lebt Ihr Patient bei Ihnen oder aber Sie sind für ihn stets verfügbar. Sie fragen sich sorgenvoll, wie lange Sie noch so leben können. Oft sind Sie stolz, dass Sie alles schaffen und Ihrem Angehörigen eine so gute und individuelle Pflege bieten können.

Wie können Angehörige in der letzten Lebensphase bei der Pflege mithelfen?

Besonders in der letzten Lebensphase sollten Angehörige aktiv den Dialog suchen, auch wenn das nicht immer einfach ist. Am Lebensende müssen oft schwierige Entscheidungen getroffen werden, meist über die Art der medizinischen Versorgung und der Pflege.

Eine Grippe schränkt insbesondere ältere Menschen sehr stark ein. Sie sind oft nicht mehr in der Lage den Alltag selber zu meistern, oder sind noch stärker auf Hilfe angewiesen. Erholsames Schlafen ist kaum mehr möglich. Das Atmen fällt schwerer wodurch auch die Bewegungsfähigkeit eingeschränkt wird.

Nur noch wenige Tage bis zum Welt Alzheimertag vom 21. September 2019.

Auch dieses Jahr werden wieder viele Firmen und Organisationen die Stimme für Demenzbetroffene erheben. Auch sind schweizweit viele Aktionen geplant.

Nach der Diagnose Demenz erleben Betroffene und ihre Angehörigen unterschiedliche Gefühle. Mal sind sie verunsichert, mal wütend, niedergeschlagen oder ängstlich. Trotz aller Emotionen gilt es nun, sich auf das Leben mit Demenz einzurichten.

Im Bereich Haus und Freizeit ereignen sich jährlich mehr als 560 000 Unfälle, rund die Hälfte davon sind Sturzunfälle. 80 000 Stürze betreffen ältere Menschen, 1330 davon verlaufen tödlich. Stürze verursachen neben Kosten in Milliardenhöhe grosses Leid und haben oft den Verlust der Unabhängigkeit zur Folge.

 Das Krankheitsbild der Demenz ist nicht eindeutig, sondern fasst bestimmte Symptome zusammen. Diese können alle bei einem einzelnen Patienten auftreten, aber auch nur einige davon. Allgemein wird unter Demenz ein fortschreitender Zustand beschrieben, bei dem die Leistungsfähigkeit des Gedächtnisses immer weiter abnimmt. Dadurch kommt es ebenfalls häufig zu Veränderungen in der Persönlichkeit und im zwischenmenschlichen Verhalten.

Auch jungen und gesunden Menschen machen die feucht-heissen Sommertage zu schaffen. Denken Sie bitte daran, dass dies bei unseren Senioren umso mehr der Fall ist. Darum für eine frische Brise und Schatten sorgen, möglichst am frühen Morgen gut durchlüften und für genügend verschiedene, erfrischende und auch Salze spendende Getränke sorgen.

Demenz ist der Oberbegriff für mehr als 100 verschiedene Krankheiten, welche die Funktion des Gehirns beeinträchtigen. Besonders die geistigen, die sogenannten kognitiven Fähigkeiten wie das Denken, das Gedächtnis, die Orientierung und die Sprache sind bei Demenz betroffen. Dadurch sind erkrankte Personen im Verlauf der Demenz zunehmend in ihren Aktivitäten des täglichen Lebens und/oder des Berufs eingeschränkt und auf Hilfe angewiesen.

Verschiedenste Studien belegen seit Jahren, dass die Belastung durch praktische Betreuungsaufgaben mit zunehmender Schwere der Erkrankung stark zunimmt und auch krankheitsbedingte Verhaltensänderungen und Beziehungsverlust wiegen von Anfang an schwer. Subjektiv fühlen sich Frauen wegen persönlicher Einschränkungen durch die Pflege sowie mangelnde soziale Anerkennung noch mehr belastet als Männer.

Kleine Änderungen mit grosser Wirkung: eine hellere Glühbirne eindrehen, das Telefon gut zugänglich platzieren und die Teppiche mit Gleitschutzmatten unterlegen. Das sind alles Anpassungen, die Sie in Ihrer Wohnung meist selbständig vornehmen können.

Gemäss Bundesamt für Statistik wird sich die Anzahl der 65 Jährigen Wohnbevölkerung bis ins Jahr 2045 von 1,9 Millionen auf 3,8 Millionen verdoppeln. Das heisst es wird auch mehr Menschen geben, die zu Hause gepflegt werden und mehr Menschen, die jemanden zu Hause pflegen. Umfragen zufolge wünschen sich 84 Prozent der Senioren, so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen zu bleiben. Viele der Senioren werden dabei von den eigenen Angehörigen gepflegt.

Beinahe die Hälfte aller Senioren über 80 Jahre stürzen einmal pro Jahr und leider sind die Verletzungen oft sehr kompliziert. Viele dieser Verletzten haben vor dem Unfall noch eigenständig zu Hause gelebt und verlieren nach dem Sturz Mobilität, Selbständigkeit und allzu oft die Möglichkeit .

Erfolgreich altern heisst nicht, keine Beschwerden zu haben, sondern Lernen, diese zu meistern.

Unsere Lebensqualität ist hoch und wir werden immer älter. Alle Untersuchungen zeigen zudem, dass ältere Menschen meist zufriedener sind als junge. Auch wenn wir sehr gesund leben und uns geistig, körperlich und sozial fit halten, können im höheren Alter Beschwerden auftreten, die unsere Lebensqualität beeinträchtigen.

Im Jahr 2017 haben rund 350'000 Personen Spitex Leistungen in Anspruch genommen und davon waren 73 Prozent älter als 65 Jahre alt. Insgesamt sind die geleisteten Pflegestunden nochmals deutlich auf über 16 Millionen angestiegen.

Ältere Fussgänger gehen langsamer und verlieren schneller das Gleichgewicht. Im Winter wird es noch dazu früher dunkel. Um im Strassenverkehr besser gesehen zu werden, sollten Senioren deshalb ihre Kleidung anpassen

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