Aktuelle Themen rund um die Pflege zu Hause

Bereits im 65ten Lebensjahr stürzt jede/r drittte mindestens einmal und in der neunten Lebensdekade haben bereits eine von drei Frauen und einer von sechs Männern einen Hüftbruch erlitten.

Vitamin D hat ein belegtes Potential, das Älter-Werden ohne Sturz und Bruch zu unterstützen, und dies kostengünstig und in einer einfachen Handhabung.

Gesichert gilt heute anhand randomisierter, kontrollierter klinischer Studien, dass Vitamin D in einer Dosierung von 800 IE am Tag etwa jeden 3ten Sturz und jeden dritten Hüftbruch verhindern kann.

Diese Risikoverminderung für eine wachsende ältere Bevölkerungsgruppe ist angesichts der Häufigkeit und schwerwiegenden Folgen dieser Ereignisse enorm. Dazu kommt, dass der Vitamin D Mangel weitverbreitet ist. Vitamin D fördert die Aufnahme von Calcium und Phosphor im Darm. Es reguliert so die Mineralstoffaufnahme und den Calciumspiegel im Blut. Zudem unterstützt es den Muskelaufbau sowie die Knochen- und Zahnbildung und stärkt das Immunsystem. Bei einem Mangel treten vorwiegend die folgenden Symptome auf:

  • Müdigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Knochenschmerzen und Muskelschwäche
  • Schlafstörungen

Ist der Vitamin-D-Wert im Körper zu tief, wird Calcium aus den Knochen abgebaut. Das begünstigt Osteoporose. Sprich die Knochenbrüchigkeit erhöht sich. Ist der Mangel ausgeprägt, führt dieser bei Kindern zu Skelettverformungen. Bei Erwachsenen erweichen die Knochen, auch bekannt als Osteomalazie.

Ein erhöhtes Risiko für Vitamin-D-Mangel besteht bei Säuglingen, Kindern, Schwangeren, Stillenden und älteren Menschen sowie bei chronisch kranken, übergewichtigen und dunkelhäutigen Personen.

Es gibt verschiedene Faktoren, welche die Vitamin-D-Bildung beeinflussen: Breitengrad, Jahreszeit, Witterung, Aufenthaltsdauer im Freien, Hauttyp, Alter oder die Verwendung von Sonnenschutz. Erkrankungen wie Zöliakie (Glutenintoleranz) oder Morbus Crohn (chronische Darmerkrankung) stören die Fettverdauung und -aufnahme. Das kann die Vitamin-D-Aufnahme im Darm beeinträchtigen. Auch gewisse Medikamente können einen Mangel herbeiführen. Mittel gegen Epilepsie stören beispielsweise den Vitamin-D-Stoffwechsel. Sie erhöhen den Bedarf an Vitamin D oder machen das Vitamin inaktiv.

Wie kann ich meinen Vitamin-D-Wert testen?
Mithilfe eines Bluttests können Sie die Konzentration des 25-(OH)-D in Ihrem Blut bestimmen. Das ist der aussagekräftigste Parameter für Ihre Vitamin-D-Versorgung. Eine solche Messung ist auch als Selbsttest für zuhause möglich. Die meisten wissenschaftlichen Quellen empfehlen einen Wert von mindestens 30 Nanogramm pro Milliliter Blut.

Was kann ich gegen einen Vitamin-D-Mangel tun?
Wer einen Vitamin-D-Mangel hat, kann nur schwer mit Ernährung und Sonnenbaden gegensteuern, vor allem im Herbst und Winter. Besser funktionieren Nahrungsergänzungsmittel. Empfohlen wird eine tägliche Dosis von 1.000 bis 2.000 Internationalen Einheiten (IE), um den Spiegel zu halten. Um eine Mangelversorgung zu korrigieren können höhere Dosen sinnvoll sein.  

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