Dank digitaler Hilfen sollen ältere Menschen ein selbstbestimmtes Leben führen können. Viele empfinden das als Bevormundung, Der Alarmknopf in der Wohnung ist fast schon ein alter Hut: Wird er betätigt, wird man mit einer vorher hinterlegten Nummer verbunden. Ist diese nicht erreichbar, wählt das System automatisch eine Notrufzentrale an. So etwas ist praktisch für Menschen, die sonst auf eine Betreuungsperson angewiesen wären.

Inzwischen gibt es den Notruf als Armband oder Anhänger zum Mitnehmen, Bodenbeläge mit integrierten Sensoren, die Stürze erkennen, oder vernetzte Bewegungsmelder: Tut sich in der Wohnung lange nichts, löst das System Alarm aus.

Wachsende Zielgruppe

Zusammengefasst werden solche und ähnliche Systeme, mit denen älteren oder eingeschränkten Menschen ein selbstbestimmtes Leben erhalten bleiben soll, unter dem englischen Begriff "Ambient Assisted Living" (AAL), zu Deutsch "umgebungsgestütztes Leben".

Auf diese Weise die Kosten zu senken und das Gesundheitssystem effizienter zu gestalten, ist nur ein Aspekt dieser Entwicklung.

Aus der Sicht derjenigen, die einen immer grösseren Teil der Bevölkerung ausmachen, ist es höchste Zeit, dass auch sie von den Zukunftstechnologien profitieren: Laut Prognose des Bundesamts für Statistik wird bis 2045 mehr als ein Viertel der Schweizer Bevölkerung 65 Jahre oder älter sein, wenn sich die Rahmenbedingungen nicht sehr verändern.

Was alles unter AAL fällt, lässt sich nicht klar abgrenzen: So können etwa Sprachsteuerung und Smart-Home-Geräte für jeden nützlich sein. Näher an der Zielgruppe der älteren Mitmenschen sind Entwicklungen aus der Rehabilitationsmedizin wie flexible Exo Skelette, die den Körper bei bestimmten Bewegungen unterstützen.

Akzeptanz

Dann sind da noch ganz einfache praktische Dinge wie Handy-Apps, die Etiketten im Supermarkt vorlesen oder die wenig bekannte Technik der Audiodeskription: eine Art Voiceover für Filme und Videos. Sehbehinderte und Blinde können damit auf einem zusätzlichen Audiokanal eine Beschreibung der Handlung mithören wie "Felix verlässt den Raum" oder "Regula weint".

Wirklich durchgesetzt hat sich bislang nur der Hausnotruf. Das liegt weniger an der Technologie als an der Wahrnehmung: Wer ein langes Leben hinter sich gebracht hat, möchte sich nicht gern bevormunden lassen. Ein smarter Teppich, der Stürze meldet, kann dafür sorgen, dass sich jemand gut behütet fühlt, aber eben auch kontrolliert.

Und wer wünscht sich schon ein System, das jeweils sofort Alarm schlägt, wenn sich zur vorprogrammierten Zeit in der Wohnung einmal nichts bewegt - womöglich nur deshalb, weil der Bewohner eine Stunde länger schläft?

In der Schweiz werden immer mehr Menschen immer älter. Die meisten wollen auch im Alter ein selbstbestimmtes Leben führen, am liebsten in der vertrauten Umgebung.

Familienberatung vom Hauspflegeservice

Mit unserer «Familienberatung» erhalten Sie Ihre perfekt passende Betreuungs- oder Pflegelösung für das Leben zu Hause.

Bei der Planung der Dienstleistungen des Hauspflegeservice erarbeiten wir mit Ihnen die optimalste Betreuungs- und/oder Pflegelösung. «Familienberatung» koordiniert auch Leistungen anderer Pflegepersonen oder Pflegeunternehmen. Gemeinsam mit Ihnen und Ihrer Familie planen wir die passendste Betreuung und Pflege. Egal ob Rundumbetreuung; Kurz- oder Langzeitbetreuung.

Die Pflegeberatung ist sinnvoll bei der Analyse von besonders komplexen "Verhältnissen", damit alle Umstände korrekt berücksichtigt werden

  • Pflegesituationen in die Familienangehörige miteingebunden werden können
  • Analysen von Wohnsituationen unter Einbezug der Betreuungssituation
  • sinnvollem und angepasstem Einsetzen von Hilfsmitteln; Gehhilfen, Alarmsysteme, Sanitäre Installationen

Das Coronavirus hält derzeit die Welt in Atem und die Grippewelle sowie Erkältungen wüten jedes Jahr aufs Neue.

Dabei wäre es relativ einfach, die Erreger fernzuhalten:

Händewaschen! Und zwar richtig. Doch das ist offenbar gar nicht so einfach.

Das Einzige, das vor Viren schützt – und alle machen es falsch.

Viele Bereiche der Hände werden beim Waschen oft vergessen.

Nur Händewaschen schützt zuverlässig vor viralen und bakteriellen Krankheiten. Wir zeigen, warum es über 90 Prozent falsch machen.

Das richtige Hände waschen im Video des BAG erklärt:

https://www.youtube.com/watch?time_continue=1&v=gw2Ztu0H0YY&feature=emb_logo

Bitte halten Sie sich auch an diese einfachen Anleitungen!

Ihr Hauspflegeservice.ch Team  

Was ist gelegentliches Vergessen? Welches sind die ersten Anzeichen einer Demenzerkrankung?

Mit dem Älterwerden verändern sich unsere körperlichen und geistigen Fähigkeiten. So nehmen beispielsweise die Geschwindigkeit und gewisse Gedächtnisfunktionen unseres Denkens bereits ab der Lebensmitte schrittweise ab.

 Oft stehen an Demenz erkrankte Personen mitten in der Nacht auf, machen im Haus alle Lichter an und laufen durch die Zimmer. Sie stellen den Herd an und wollen Essen kochen oder sie wollen nachts das Haus verlassen und sind ganz offensichtlich verwirrt.

Zahlreiche Menschen in der Schweiz leiden an der Grippe. Der epidemische Schwellenwert wurde bereits überschritten. Die Grippewelle hat die Schweiz dieses Jahr eher spät erreicht. Grippeähnliche Erkrankungen sind laut dem Lagebericht des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) per 14. Januar verbreitet. In der zweiten Januarwoche wurden von 156 Ärztinnen und Ärzten des Sentinella-Meldesystems 12,1 Grippeverdachtsfälle pro 1000 Konsultationen gemeldet, wie den aktuellen BAG-Zahlen vom Mittwoch zu entnehmen ist. Das entspricht hochgerechnet 95 Fällen pro 100'000 Einwohner.

Wie sieht die Pflege in der Zukunft aus? Die demografische Entwicklung stellt uns vor riesige Herausforderungen.

Mit der hohen Komplexität der Pflege in der Zukunft durch immer bessere medizinische Entwicklungen und der immer höheren Lebenserwartungen müssen neue Pflegemodelle erörtert werden.

Sobald es um Lebensqualität geht, spielt auch das Thema Sicherheit eine wichtige Rolle. Das gilt besonders für Senioren, die nach einem arbeitsreichen Leben auf ihren wohlverdienten Ruhestand im eigenen Zuhause freuen.

In der Schweiz verletzen sich jedes Jahr rund 86 000 Personen ab 65 Jahren bei einem Sturz. Um auch mit nachlassendem Gleichgewicht und schwindender Kraft die Autonomie erhalten zu können, ist eine Gehhilfe nützlich. Mit einer Broschüre und einem Video unterstützt die BFU, Beratungsstelle für Unfallverhütung Seniorinnen und Senioren bei der Wahl und der richtigen Einstellung des Rollators oder Gehstocks. 

Sie sind seit zwei bis fünf Jahren in der Pflege von Angehörigen eingespannt. Ihr Engagement ist fast täglich, wenn nicht konstant gefragt. Entweder lebt Ihr Patient bei Ihnen oder aber Sie sind für ihn stets verfügbar. Sie fragen sich sorgenvoll, wie lange Sie noch so leben können. Oft sind Sie stolz, dass Sie alles schaffen und Ihrem Angehörigen eine so gute und individuelle Pflege bieten können.

Wie können Angehörige in der letzten Lebensphase bei der Pflege mithelfen?

Besonders in der letzten Lebensphase sollten Angehörige aktiv den Dialog suchen, auch wenn das nicht immer einfach ist. Am Lebensende müssen oft schwierige Entscheidungen getroffen werden, meist über die Art der medizinischen Versorgung und der Pflege.

Eine Grippe schränkt insbesondere ältere Menschen sehr stark ein. Sie sind oft nicht mehr in der Lage den Alltag selber zu meistern, oder sind noch stärker auf Hilfe angewiesen. Erholsames Schlafen ist kaum mehr möglich. Das Atmen fällt schwerer wodurch auch die Bewegungsfähigkeit eingeschränkt wird.

Nur noch wenige Tage bis zum Welt Alzheimertag vom 21. September 2019.

Auch dieses Jahr werden wieder viele Firmen und Organisationen die Stimme für Demenzbetroffene erheben. Auch sind schweizweit viele Aktionen geplant.

Nach der Diagnose Demenz erleben Betroffene und ihre Angehörigen unterschiedliche Gefühle. Mal sind sie verunsichert, mal wütend, niedergeschlagen oder ängstlich. Trotz aller Emotionen gilt es nun, sich auf das Leben mit Demenz einzurichten.

Im Bereich Haus und Freizeit ereignen sich jährlich mehr als 560 000 Unfälle, rund die Hälfte davon sind Sturzunfälle. 80 000 Stürze betreffen ältere Menschen, 1330 davon verlaufen tödlich. Stürze verursachen neben Kosten in Milliardenhöhe grosses Leid und haben oft den Verlust der Unabhängigkeit zur Folge.

 Das Krankheitsbild der Demenz ist nicht eindeutig, sondern fasst bestimmte Symptome zusammen. Diese können alle bei einem einzelnen Patienten auftreten, aber auch nur einige davon. Allgemein wird unter Demenz ein fortschreitender Zustand beschrieben, bei dem die Leistungsfähigkeit des Gedächtnisses immer weiter abnimmt. Dadurch kommt es ebenfalls häufig zu Veränderungen in der Persönlichkeit und im zwischenmenschlichen Verhalten.

Auch jungen und gesunden Menschen machen die feucht-heissen Sommertage zu schaffen. Denken Sie bitte daran, dass dies bei unseren Senioren umso mehr der Fall ist. Darum für eine frische Brise und Schatten sorgen, möglichst am frühen Morgen gut durchlüften und für genügend verschiedene, erfrischende und auch Salze spendende Getränke sorgen.

Demenz ist der Oberbegriff für mehr als 100 verschiedene Krankheiten, welche die Funktion des Gehirns beeinträchtigen. Besonders die geistigen, die sogenannten kognitiven Fähigkeiten wie das Denken, das Gedächtnis, die Orientierung und die Sprache sind bei Demenz betroffen. Dadurch sind erkrankte Personen im Verlauf der Demenz zunehmend in ihren Aktivitäten des täglichen Lebens und/oder des Berufs eingeschränkt und auf Hilfe angewiesen.

Verschiedenste Studien belegen seit Jahren, dass die Belastung durch praktische Betreuungsaufgaben mit zunehmender Schwere der Erkrankung stark zunimmt und auch krankheitsbedingte Verhaltensänderungen und Beziehungsverlust wiegen von Anfang an schwer. Subjektiv fühlen sich Frauen wegen persönlicher Einschränkungen durch die Pflege sowie mangelnde soziale Anerkennung noch mehr belastet als Männer.

Kleine Änderungen mit grosser Wirkung: eine hellere Glühbirne eindrehen, das Telefon gut zugänglich platzieren und die Teppiche mit Gleitschutzmatten unterlegen. Das sind alles Anpassungen, die Sie in Ihrer Wohnung meist selbständig vornehmen können.

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