Schlafstörungen bei Demenz und was dagegen hilft.

Versuchen Sie diese Tricks

  • Mit Aktivitäten und sozialen Kontakten lassen sich Menschen mit Demenz am Tag stimulieren und werden dann gegen Abend müde.
  • Eine klare, einfache und gleichbleibende Tagesstruktur hilft Menschen mit Demenz, zeitlich besser orientiert zu bleiben. Dies wirkt sich auch positiv auf den Schlaf-Wach-Rhythmus aus.
  • Viel Bewegung tagsüber sorgt für eine «gesunde Müdigkeit». Ein Spaziergang am Nachmittag versorgt die betroffene Person mit der notwendigen Dosis Tageslicht, was sich positiv auf den Schlafrythmus auswirkt.
  • Am Abend sollten die Reize gedämpft und Aufregung vermieden werden: Radio und Fernsehen leiser stellen oder ganz ausschalten, etwas leiser sprechen. Dies hilft, eine ruhige Atmosphäre zu schaffen. Sanfte Musik wirkt beruhigend.
  • Ein friedliches Abend- beziehungsweise Einschlafritual fördert die Schlafbereitschaft: Ein paar besinnliche Worte, ein Gedicht, ein gemeinsames Gebet oder das Erzählen einer schönen Erinnerungen helfen beim Einschlafen.
  • Geht die betroffene Person nachts längere Zeit in der Wohnung umher, ist sie womöglich desorientiert. Die Desorientierung in der Nacht kann dazu führen, dass die betroffene Person in Aufregung gerät, sich allein fühlt und glaubt, vieles erledigen zu müssen. Gehen Sie auf ihre Besorgnisse ein, bieten Sie ihr Rückhalt und Orientierung. Eine warme Milch mit Honig oder ein Kräutertee kann helfen, sie wieder zum Schlafengehen zu bewegen.
  • Leider die betroffene Person unter Schmerzen und wird dadurch unruhig? Fragen Sie sie danach und beobachten Sie auch ihr Verhalten aufmerksam, da sie Beschwerden vielleicht nicht von sich aus mitteilen kann.
    Ekrankung von Herz und Lunge sowie Infektionen, Probleme mit der Verdauung oder dem Wasserlassen verursachen oder verstärken Schlafstörungen.
  • Alkohol, Nikotin, Kaffee, Tee und Medikamente, aber auch Dosisänderungen oder das plötzliche Absetzen von Medikamenten können Schlafstörungen verursachen.

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